Lage

Die komfortable Hütte liegt zuhinterst im Lauenental auf 2002m ü.M. am Fusse des Wildhorns und des Geltengletschers im einmaligen Naturschutzgebiet Gelten – Iffigen.

Koordinaten

592.340/135.360

Topografische Landeskarten

1:25’000: Blatt 1266, Lenk
1:50’000: Blatt 263, Wildstrubel

Übersicht


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Hüttenleben

Willkommen in der Geltenhütte

Getränke aller Art und „Snäcks“ von früh bis spät (unser Vorrat ist unerschöpflich) Wir bedienen sie am Buffet.

Warme Speisen „a la carte“(bis ca 16.00 Uhr) und Abendessen (Menu) um 18.30 sind unsere Möglichkeiten Sie kulinarisch zu verwöhnen.

Vegetarisches Abendessen. Wir servieren Ihnen gerne ein fleischloses Menu. Melden Sie aber Ihren Wunsch so früh als möglich in der Küche.

Hüttenschuhe stehen im Schuhraum (beim Eingang) zur Verfügung, damit sich die Füsse von den schweren Berg- und Wanderschuhen erholen können.

Toiletten und Waschgelegenheit befinden sich im UG.

Hunde bitte nicht in die Hütte nehmen. Wir zeigen Ihnen gerne einen bequemen Platz für Ihren Vierbeiner.

Rauchen ja aber bitte nicht in der Hütte und in den Schlafräumen. Vor der Hütte stehen Ihnen Aschenbecher zur Verfügung.

Bücher und Spiele helfen Ihnen bei schlechtem Wetter (es kommt nur selten vor) oder auch ganz einfach so die Zeit zu vertreiben. Sie finden alles in der Stube.

Nachtruhe ist um 22.00 Uhr! Dies gilt für alle, ob Hochalpinisten, Hüttenbesucher, Stubenhocker, oder ganz einfach müde Leute.

Wenn sie zufrieden sind mit unserer Hütte, sagen Sie es bitte weiter, wenn Sie nicht zufrieden sind, sagen Sie es bitte uns.

Das Hüttenteam wünscht Ihnen einen angenehmem Aufenthalt, und gipfelgekrönte Touren…

Team

Seit 1. Juni 2001 stellen wir uns der Aufgabe als Hüttenwarte der Geltenhütte.

Unsere Motivation liegt darin, für Sie Gastgeber zu sein, sie in der Geltenhütte, auf 2002 M.ü.M. zufrieden zu stellen und Ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten, der Ihnen die erwünschte Abwechslung vom Alltag bietet und Ihnen einen Moment der Ruhe ermöglicht.

 

 

Marianne Stalder-Kohli
Hüttenwartin spricht französisch, englisch und ein wenig italienisch. Marianne backt für sie Rüblitorte oder Schokoladetorte.

Ueli Stalder
Hüttenwart und Projektmanager ist für das Kochen und die Technik zuständig.

Preise

(alle Preise in CHF)

Übernachten mit Halbpension

Übernachtung, Nachtessen, Frühstück, Marschtee, Kurtaxe

A SAC Mitglieder, Mitglieder mit Gegenrecht 62.00
B SAC Jugend, 12 – 22 Jahre 50.00
B SAC Jugend 7 – 12 Jahre 31.00
C Erwachsene 74.00
D Jugendliche 12 – 17 Jahre 55.00
D Kinder 7 – 11 Jahre 36.00
E Kleinkinder bis 6 Jahre 19.00

 

Übernachten inkl. Kurtaxe, ohne Essen

A SAC Mitglieder, Mitglieder mit Gegenrecht 24.00
B SAC Jugend, 7. bis vollendetes 22. Altersjahr 12.00
C Alle übrigen Hüttenbesucher, ab dem 18. Altersjahr 36.00
D Kinder / Jugendliche, 7. bis vollendetes 17. Altersjahr 17.00

 

Essen, Diverses

Halbpension (Nachtessen, Frühstück, Marschtee) 38.00
Nachtessen (Suppe, meistens Salat, Hauptgang, Dessert) 27.00
Frühstück 13.00
Miete Hüttenschlafsack 10.00
Dusche 5.00

Für einen Aufpreis von Fr.5.– pro Tag und Person kochen wir eine Gluten- oder Lactosenfreie Mahlzeit.

Barzahlung in Schweizer Franken. Euros in Noten nehmen wir gerne an. Das Wechselgeld bekommst du in CHF.

 

Infrastruktur

Wasserversorgung

Unsere Hütte verfügt über frisches Quellwasser. Die Quelle befindet sich ca 300m nordöstlich der Hütte. Das Quellwasser wird jährlich kontrolliert, und hat Trinkwasserqualität.

Warmwasser

Wir verfügen über einen 300 Liter Warmwasserboiler, der in der Nacht elektrisch aufgeheizt wird. Er versorgt die Küche mit Heiss Wasser.

Auf dem Dach ist eine Solaranlage. Sie liefert das Warmwasser für die sanitären Anlagen. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie sparsam mit dem heissen Wasser umgehen, sei es beim Waschen oder beim Duschen.

Strom

Dank unserem Kleinwasserkraftwerk können wir uns in der Hütte weit über 90% selber mit Energie versorgen.

Abwasser

Das Abwasser von der Küche und den Toiletten wird in einer Kleinkläranlage hinter der Hütte aufbereitet. Der Klärschlamm wird ins Tal geflogen und in der ARA Saanen entsorgt.

Hüttenversorgung

Sämtliche Lebensmittel und Getränke werden mit dem Helikopter zur Hütte geflogen. Auf dem Rückflug geben wir jeweils den Abfall und das Leergut mit ins Tal. Wir arbeiten mit Swisshelicopter zusammen.

Gaststube

Unsere Gaststubenumfassen 45 und 30 Sitzplätze. Mit dem angrenzenden kleinen Raum kommen noch weitere 14 Plätze dazu. Ein Schwedenofen sorgt in der kühleren Jahreszeit für gemütliche Wärme.

Geniessen sie die heimelige Atmosphäre der Gaststuben. Ein Teil der Esstische ist aus massivem einheimischem Ahorn gefertigt.

Die Gaststuben sind das Herz der Hütte. Gäste die bei uns übernachten geniessen hier das Nachtessen, und am Morgen das Frühstück.

Der kleine Raum kann auch als Seminarraum genutz werden.

Es stehen Ihnen neben Jasskarten auch verschiedene andere Spiele zur Verfügung.

Am Buffet servieren wir Ihnen gerne ein Kaffee, vielleicht mit einem Stück selbstgebackenem Kuchen dazu.

Für Ihre reservierte Übernachtung melden sie Sich auch am Buffet. Wir orientieren Sie über den zugeteilten Schlafraum.

 

Schlafen

Wir haben insgesamt 84 Schlafplätze, aufgeteilt in 10 Zimmer verschiedener Grösse. Zum Teil sind es Doppelstockbetten. Die Lager sind in Reihen oder in ‚Kojen‘ innerhalb der Zimmer, so dass unterschiedliche Schlafplätze bestehen.

Alle Schlafplätze in der Hütte sind mit Duvets, und Kissen ausgestattet. Wir empfehlen den Gebrauch von einem Seiden- oder Baumwollschlafsack, da die Bettwäsche nicht regelmässig gewaschen werden kann. Seidenschlafsäcke können auch direkt hier in der Hütte, zu günstigen Preisen, gekauft werden.

 

Sanitäre Anlagen

Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir genügend fliessendes Wasser haben. Im Untergeschoss gibt es je einen Waschraum für Damen und Herren, mit vier Toiletten einem Pissoir und je einem Waschtrog.

 

 

Für den Notfall, wenn das mit dem Wasser in der Hütte einmal nicht funktioniert, haben wir noch unser altes WC – Häuschen neben der Hütte

Geschichte

Die Geltenhütte wurde bereits im Jahre 1926 eingeweiht. Die Hütte wurde gemeinsam mit der Geltenalp genutzt. Ein Teil der Hütte diente der Alpwirtschaft und der andere Teil stand den Alpinisten zur Verfügung.

Im Jahr 1940 wurde die Hütte durch eine Lawine beschädigt. Die Hütte wurde an etwas veränderter Lage wieder aufgebaut.

Mit den Jahren stieg der Bekanntheitsgrad des Geltentals. Immer mehr Leute übernachteten in der Hütte. Grosse Schlagzeilen machte ein Konzessionsgesuch, um das Geltenwasser durch einen Stollen in Richtung Sanetsch zu leiten. Doch dieses Projekt wurde vom Regierungsrat verworfen, da der Geltenschuss damit mehrheitlich verlorengegangen wäre. Am 4. Dezember 1956 läuteten die Kirchenglocken von Lauenen zu Ehren des Geltentals.

Die alte Geltenhütte wurde baufällig und reichte für die Bedürfnisse der Besucher nicht mehr aus. Nach umfangreichen Vorarbeiten im Jahr 1968 konnte im Sommer 1969 mit dem Bau der heutigen Hütte begonnen werden. Am 14. September 1969 konnte die jetzige Hütte an ihrem neuen Standort eingeweiht werden.

Im Jahr 1998 wurde ein Kleinwasserkraftwerk erstellt. Seither wird die Hütte zu über 90% mit erneuerbarer Energie versorgt. Im folgenden Jahr wurde die Hütte erweitert. Es wurde eine neue Küche angebaut. Für den Hüttenwart wurden zwei zweckmässige Zimmer erstellt. Ebenfalls neu sind die sanitären Anlagen.

Im Jahr 2014 wurde die Hütte erweiter und saniert. Die Südfassade war baufällig. Die Hütte wurde nach Süden erweitert und bietet nun genügend Sitzplätze.

Eine Solaranlage auf dem Dach liefert nun genügend warm Wasser für die Duschen und die sanitären Anlagen.

So wird ständig nach vorne geschaut, und wir hoffen, mit unserer Geltenhütte noch manchem Besucher viel Freude bereiten zu können.

Kraftwerk

Idee des Kraftwerks

Das Wasserkraftwerk Gelten nutzt den Höhenunterschied zwischen Rottal und Furggentäli sowie das Wasser des Geltenbaches zur Energiegewinnung. Bereits in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bestand ein Projekt zur Nutzung des Geltenwassers für die Energiegewinnung. Dabei sollte das Wasser des Geltenbachs durch einen Stollen in den Sanetschstausee geleitet werden. Das hätte jedoch bedeutet, dass der Geltenschuss trocken gelegt worden wäre. Dank des entschlossenen Widerstandes der Bevölkerung der Gemeinde Lauenen konnte das Vorhaben verhindert werden.

Ende der 90er Jahre des letzen Jahrhunderts wurde die Geltenhütte erweitert und umgebaut. In einer ersten Etappe wurde 1998 das Kraftwerk gebaut und in Betrieb genommen. Im Herbst lieferte das Kraftwerk erstmals elektrische Energie. Somit stand für den weiteren Umbau elektrische Energie zur Verfügung.

 

Kurzbeschreibung

Der Geltenbach fliesst vom Rottal anfangs durch eine schluchtartige Verengung Richtung Furggentäli. Diese Gegebenheit ist ideal um mit einem sogenannten Tirolerwehr das benötigte Wasser auch bei niedrigem Wasserstand abzuleiten. Das Wasser fliesst über eine siebähnliche Wasserfassung. Somit gelangt in die Anlage nur noch Geschiebe das nicht grösser ist als Strassensplitter. Mittels Entsandungsanlage wird das Wasser möglichst gut vom Sand befreit, bevor es durch die unterirdische Druckleitung auf die Peltonturbine gelangt. Mit zwei Düsennadeln wird die Wassermenge auf die Turbine geregelt. Es wird jeweils soviel Energie produziert, wie in der Hütte benötigt wird. Die Steuerung ist so gewählt, dass auch im Winter, wenn der Wasserstand des Geltenbachs niedrig ist, das Kraftwerk betrieben werden kann.

 

Erfahrungen

Der Geltenbach ist und bleibt ein Wildbach. Bei starken Gewittern und Schneeschmelze führt der Bach eine erhebliche Menge Geschiebe. Das erst gebaute Tirolerwehr wurde nach Gewittern mehrmals unterspült. Deshalb wurde im Jahr 2006 das Wehr neu gebaut und die gemachten Erfahrungen konnten in den Bau der neuen Wasserfassung einfliessen.

Verbessert wurde die Konstruktion des Einlaufsiebes. Da es einer grossen Abnützung durch Geschiebe unterworfen ist, kann es ohne grossen Aufwand bei niedrigem Wasserstand ausgewechselt werden.

Ferner wurde darauf geachtet, dass die Wasserzuleitung zu den Sandabscheidern ein kontinuierliches Gefälle aufweist, damit sich der mitgeführte Sand nicht ablagern kann. Zudem wurde am Ende der Zuleitung zu den Sandabscheidern am Boden des Rohres ein cirka 50cm langer Schlitz gemacht. Hier kann nun das splittergrosse Geschiebe abtauchen. Mit einem Schieber wird es bereits vor den Sandabscheidern zurück in den Geltenbach geleitet.

 

Elektrischer Betrieb

Bei der elektrischen Anlage handelt es sich um einen Inselbetrieb. Spannungsschwankungen können nicht ausgeglichen werden. Die Spannung kann jedoch durch die Steuerung recht konstant gehalten werden. Die Frequenz von 50 Hz unterliegt jedoch grossen Schwankungen. Probleme entstehen dadurch beim Betrieb der Waschmaschine.

Nach 10 Jahren Betrieb stand eine Reparatur eines Linearmotors zur Steuerung der Düsennadeln an. Dabei zeigte sich, dass die Firma Zobo in Brienz nicht in der Lage war die nötigen Servicearbeiten zu machen. Die Servicegarantie dürfte für alle Projekte in Zukunft ein Problem darstellen, und ist bei der Planung und dem Bau neuer Anlagen sorgfältig zu berücksichtigen.

 

Technische Daten des Kraftwerkes

Baujahr 1998

Maximale Leistung 15kW

Fallhöhe 57m

Wassermenge 40 l/s

V Wasser 1.5 m/s

Steuerung

Hersteller Imetron AG Bönigen

System Verbrauchssteuerung mit Düsennadelregulierung

Linearantrieb 24 V

 

Turbine mit Generator

Turbine

Hersteller Zobo hydropower GmbH Brienz

System 2 düsige Peltonturbine

Bauart horizontal, mit Schwungrad

Generator

Hersteller Otto Bartholdi AG Koblenz

System Permanent erregter Synchrongenerator

Spannung 3×400 V

Frequenz 50 Hz

Drehzahl 750 u/min

Hunde

Hunde unbedingt bei der Reservation anmelden.

Separate Hütte für den Hund. In Hundehütte (80x80cm) übernachten mit Wolldecke.

Die Geltenhütte liegt im Wildschutzgebiet, Hunde gehören  an die Leine.

 

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